Das Stadtentwicklungskonzept "ISEK", bezahlbares Wohnen und das Thema Verkehr waren die Schwerpunkte beim "Herbststammstisch", eine Diskussionsveranstaltung der Parteifreien Kolbermoor.

Über den zahlreichen der Veranstaltung freute sich eingangs 1. Vorsitzender Gerhard Schlarb, der die Herbstversammlung  im Gasthaus Brückenwirt eröffnete. In einer lockeren Gesprächsrunde diskutierten die anwesenden Mitglieder und Stadträte das Schwerpunkthema „ISEK“, das integrierte Stadt- Entwicklungsprogramm, mit dem sich die Stadt Kolbermoor seit geraumer Zeit befasst. Dabei geht es um die Entwicklung der Innenstadt, insbesondere um das im Bau befindliche Bahnhofsgebäude, das Bahnhofsumfeld, die im Jahr 2019/2020 geplante Erweiterung  der Tonwerksunterführung, die geplanten verkehrlichen Änderungen an der Rosenheimer Straße und viele weitere Punkte.

Zweiter Bürgermeister Dieter Kannengießer freute sich, dass die Überlegungen des Stadtrats in der Bürgerwerkstatt mehrheitlich von den Bürgern ebenso gesehen wurden.

Stadtrat Stefan Reischl wies darauf hin, dass die von der Stadt erworbene ehemalige Apotheke am Bahnhof ein ortsbildprägendes Gebäude ist und damit in der Umfeld Betrachtung zum Bahnhof  besonders sensibel zu untersuchen ist.

Auch auf weitere Bauprojekte der Stadt wurde eingegangen. Im nächsten Jahr wird der Neubau des Wohn- und Geschäftshaus neben dem neuen Rathaus in  realisiert werden. Neben einer Gastronomie im Erdgeschoss entsteht weiterer  „bezahlbarer Wohnraum“ mit 17 Wohnungen. Desweiteren geht es um die Gestaltung des Stadtparks. Stadtrat Kerim Bacak  wies darauf hin, dass die Stadt hier als Vorbild im Landkreis zu sehen ist. „Mit den laufenden Projekten, wie Modernisierung des Glasbergs und der Werksiedlung, bleiben die städtischen Wohnungen für Familien und Bürger die nicht den großen Geldbeutel haben,  bezahlbar“.

Die zunehmende Verkehrsproblematik gab Anlass zur ausgiebigen Diskussion. Hier wurde seitens der Stadträte der Parteifreien auf eine  Entzerrung durch die geplanten  Kreisverkehre vor dem Rathaus und an der Aral-Tankstelle hingewiesen, wobei die Umsetzung sicher verkehrliche Belastungen mit sich bringen wird. Abschließend wies Vorsitzender Gerhard Schlarb auf die geplanten Termine der parteifreien Wählervereinigung im Jahr 2018 hin.